„Aller guter Dinge sind drei“ – Nach dem letztjährigen Doppel-Landesmeistertitel der Mädchen und Burschen im Schulbasketball hofft die Basketball-Hochburg der Sportmittelschule Rankweil-West auf den erstmaligen, einzigartigen Hattrick in Vorarlbergs Schulbasketballgeschichte. Noch nie wäre eine Vorarlberger Schule zum dritten Mal gleichzeitig mit Mädchen und Knaben bei Schulbasketball-Bundesmeisterschaften vertreten gewesen. Der große Showdown, das Landesfinale, steigt am Donnerstag, 27. März in der Bregenzer Schendlingerhalle.
Die Rankler Basketballerinnen machten den Anfang. Als erfolgsverwöhnte Serienlandessieger und nach Stockerlplatzierungen auf Bundesebene liegt die Latte sehr hoch. Die langjährige Aufbauarbeit unter dem Trainergespann Judith Mößler und Peter Lins trägt nachhaltige Früchte. Das Gruppenduell mit den Mädchen der SMS Schendlingen ging zwar knapp verloren, trotzdem stehen die Chancen auf eine Titelverteidigung als heuriger Underdog doch recht gut und die wohl beste Schendlinger Mädchenmannschaft seit Bestehen des Basketball Schulcups muss ihrer Favoritenrolle beim Heimfinale auch zuerst gerecht werden. Für Spannung und Nervenflattern ist jedenfalls gesorgt.
Die Knaben der Sportmittelschule Rankweil-West, gecoacht von Johannes Khüny und Markus Lins, mussten im direkten Duell um den Finaleinzug gegen die SMS Wolfurt alle Register ihres Könnens ziehen und folgten mit einem knappen, aber verdienten Halbfinalsieg ihren Klassenkameradinnen der 4a-Sportklasse. Auch in diesem Landesfinale steht den Rankler Sportklässlern ein fast übermächtiges Schendlinger Team gegenüber. Zusätzliche Trainingseinheiten sollen den letzten Feinschliff ergeben, um auch heuer die beiden Siegerpokale nach Rankweil zu holen.
